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Dokumentationsworkshop mit Herr Frei
Die Tagesberichte
27.04.2012-Freitag


Besuch Antalya: Nach dem verdienten Feierabend warteten schon die Neuankömmlinge Frau Linder und Herr Frei auf alle IDA-Teilnehmer. Die Begrüßung war herzlich und dann ging es mit Busfahrer Mustapha Bye in die Innenstadt/ Altstadt von Antalya. Der 2- stündige Aufenthalt wurde von der Gruppe zum ausgiebigen Shopping und Sightseeing genutzt. Bei einem leckeren türkischen Eis schlenderten die Schüler in Kleingruppen durch die Altstadt von Antalya und machten sich mit ihr und ihren Sehenswürdigkeiten vertrauter.
B
28.04.2012-Samstag


Besuch Termessos: Wie auch schon an den vergangenen Wochenenden brachen die IDA- Teilnehmer auf, um sich mit den zahlreichen Sehenswürdigkeiten im Umland von Dösemealti vertraut zu machen. Diesmal führte der Weg zu den Ruinen von Termessos. Vielen fiel es schwer den Anstieg hoch zu laufen, weil es sehr heiß war und man die meiste Zeit über verschieden große Steine laufen/klettern musste. Im Nachhinein lohnte sich die Mühe aber sehr, da die Aussicht von oben allen gefallen hat. Man sah von oben auf Antalya und das Meer. Herr Lipp ist mit 4 Schülern bis ganz nach oben auf den Berg gelaufen (Tomb of the Lion). O-Ton Herr Lipp : “Grandiose Aussicht, man sah direkt ins Tal von Termessos, man sah die Straßen von Termessos und man musste auch Klettern, da waren ziemlich große Felsen!“
29.04.2012- Sonntag:
Lara Beach: Wie an vergangenen Wochenenden wurde auch am Sonntag ein Ausflug ans Meer gemacht. Diesmal besuchte die IDA-Gruppe den Lara Beach. Das Wetter war bei sonnigen, heißen 30°C perfekt um schwimmen zu gehen. Trotz kühler 23°C Wassertemperatur dauerte es nicht lange bis alle im Wasser waren, denn im Vergleich zum letzten Meerbesuch war das Wasser wärmer, der Sand dafür aber umso heißer. Anschließend wurde allen Schülern vom IDA-Team eine Go-Kart Fahrt ermöglicht. Trotz mehrerer hart umkämpfter „Duelle“ hat es allen sehr viel Spaß gemacht. So sehr sogar, dass die gesamte Gruppe unüblicherweise auf ihr Abendessen verzichten wollte, um die begonnenen Streckenduelle zu einem Ende zu bringen. Auf dem Nachhauseweg waren alle erschöpft und müde, sodass die meisten Schüler im Bus eingeschlafen sind. „Zu Hause“ angekommen, waren dann doch alle froh nicht da geblieben zu sein, da Hamit Beys Familie leckere Köfte zubereitet hatte. Am Abend wurden dann die Mitarbeiter der Woche geehrt und die neue Zusammensetzung der Workshops bekannt gegeben.
30.04.2012 Montag


Dritte Arbeitswoche: Wieder einmal hieß es für die Gruppenmitglieder 7.30h Frühstück und 8.30h Beginn der Workshops. Besonders für den Baustellentrupp hieß es in dieser Woche „ranklotzen“, denn das lang ersehnte Bauholz wurde am Wochenende angeliefert! Gleichzeitig starteten in dieser Woche aber auch neue Workshops, wie der Holzbildhauerei-Workshop und der Theaterworkshop unter Leitung von Moni und Steffi. Am Abend wurde dann schmerzlichst Herr Lipp verabschiedet. Die Schüler ließen diesen anstrengenden Tag mit einer ruhigen Partie „OKAY“ (Türk. Gesellschaftsspiel) oder einem entspannenden „Bad“ im Pool ausklingen.
01.05.2012- Dienstag


Interkulturelles Fußballspiel: Trotz deutschem Feiertag, starteten die Workshops pünktlich um 8.30h. Der Dokuworkshop ließ es sich dann auch nicht nehmen, die Fortschritte auf der Baustelle persönlich zu betrachten und zu dokumentieren und wurde Zeuge, wie interessiert die Bevölkerung am entstehenden Freundschaftspark ist. Vor allem 3 kleinere Kinder konnten ihre Neugierde nicht bremsen und wollten alles ganz genau beobachten. Am Abend kamen dann die Fahrer Mustafa und Ahmed vorbei, um die Schüler für ein Fußballspiel abzuholen. Unweit des Camps fand so bei ziemlich schwülen Temperaturen ein Fußballspiel statt, welches sofort einige Dorfjugendliche anlockte. Von unserem Busfahrer angesprochen und durch unsere türkischen Jugendlichen übersetzt, wurden diese in die Mannschaften integriert und deutsch-türkische Teams gebildet.
02.05.2012- Mittwoch


Deutsch-türkisches Theater und Besuch einer türkischen Schreinerei: Nach einem reichhaltigen Frühstück ging es um 8.30h wie gewohnt in die Workshops. In der Mitte der Woche stand ein Besuch im Camp an. Eine kleine Gruppe türkischer SchülerInnen nahm am Theaterworkshop von Steffi teil. Glücklicherweise hatten wir mit den Teilnehmern Numan und Tayfun exzellente Übersetzer, wodurch die Verständigung noch besser klappte als eh schon. Für Jims Holzgruppe ging es in eine türkische Schreinerei um aus Robinienstämmen Halbrundhölzer herzustellen, die für das Klettergerüst im Freundschaftspark benötigt werden. Alle Teilnehmer waren sehr erstaunt über die doch teils sehr altertümlichen Werkzeuge bzw. Gerätschaften. Am Abend wurde Frau Wittig herzlich verabschiedet, und Frau Rebmann und Frau Linders Tochter genauso herzlich begrüßt! Im Anschluß daran fand dann die kleine Reflexionsrunde statt.
03.05.2012- Donnerstag


Happy Birthday: „Hoch soll er leben!“, im wahrsten Sinne des Wortes, denn tatsächlich wurde das Geburtstagskind Ruslan dreimal in die Höhe geworfen. Wieder auf dem Boden angekommen, ging es pünktlich in die Workshops, denn Arbeit gab es noch genug! Zurück im Camp, wartete dann das IDA Team mit mehreren Geburtstagskuchen zur Stärkung! Mit noch leicht vollem Magen machte sich ein IDA Trupp zu einem von Herrn Ergen organisierten Fußballspiel auf. Bei angenehmen Fußball-Temperaturen, wurde dann ein spannendes Match gegen eine türkische Schulklasse ausgetragen. Am Abend genossen die Schüler dann ihre wohlverdiente Freizeit und freuten sich schon auf den wöchentlichen Besuch von Antalya Stadt.
04.05.2012- Freitag

Uraufführung des deutsch-türkischen Theaters: „Vorhang auf!“, hieß es am Freitag für den Theaterworkshop. Pünktlich um 12.00h, nach Ende der Workshops, trafen sich alle SchülerInnen im großen Gruppenraum um die Uraufführung des interkulturellen Theaterstückes zu sehen. Das ließ sich auch der Bürgermeister von Dösemealti nicht entgehen. Auch die Arbeit von Monis Holzbildhauerei-Workshop ließ er sich neugierig zeigen. Unter großem Applaus wurden im Anschluss die türkischen Gäste verabschiedet. Am Nachmittag hieß es dann wieder Shoppingtour in Antalya.
Weiter Berichte auf Workcamp 8 (April/Mai 2012)
Küchenworkshop mit Frau Wittig

Im Küchenworkshop wird nicht nur gekocht…
…doch das ist wohl nicht immer allen klar. Denn neben dem Richten des Vespers am Mittag und dem Kochen des Abendessens muss man vor allem spülen, spülen, spülen. Nach dem ersten Spüldienst am Montagmorgen machte sich das neue Küchenteam zuerst an die Menüauswahl der neuen Arbeitswoche. Schon bald hatten wir uns auf folgende Gerichte geeinigt:

Fleißig wurde montags losgekocht und solange es sich um das Kochen drehte, waren alle Workshopteilnehmer die ganze Woche voll dabei. Die Rückmeldungen der tüchtigen Esser bestätigen, dass das was gekocht wurde, auch ganz gut geschmeckt hatte.
Als es dann an das Spülen der leergeputzten Töpfe und das Aufräumen der verdreckten Küche ging, waren jedoch häufig Motivationsausfälle unter der Küchencrew zu verzeichnen. Doch irgendwie schaffte sie es doch, dass die Küche abends wieder halbwegs ordentlich aussah.
Zum Abschluss der Woche wurde am Freitag nach dem Frühstücksspüldienst in einem Putz-Crashkurs die Küche noch einmal richtig auf Hochglanz gebracht. Dort lernten die Teilnehmer:
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was ist ein Besen und wie wird er benutzt,
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wie entfalte ich einen Müllbeutel und setze in fachlich korrekt in den dafür vorgesehenen Behälter,
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welche Vorteile haben heißes Wasser und die Verwendung von Spülmittel beim Reinigen von verdrecktem Geschirr,
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wie entferne ich verschüttetes Spülwasser mit Hilfe eines Wischmopps,
und als Bonus für besonders motivierte Teilnehmer:
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wie komme ich an Becher und Besteck, das unter und hinter den Spültisch gefallen ist.
Doch auch während der Woche lernten die Workshop-Teilnehmer viel über die korrekte Aufbewahrung und Zubereitung von Lebensmitteln. Hier die wichtigsten Erkenntnisse der Küchencrew:
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Butter und angebrochene Milch gehören in den Kühlschrank und NICHT in den Brotschrank
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Honig dagegen gehört NICHT in den Kühlschrank und
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Gemüse MUSS vor dem Verarbeiten IMMER gewaschen werden!!
Fahrradworkshop mit Martin

Tag 1: 23.04.2012 (08.30 – 14.15 Uhr)
7 IdA-Teilnehmer/innen: Emre, Felizia, Larissa, Maximilian, Sinja, Stina, Rusina
+ 22 teilweise defekte Fahrräder + viele, viele ErsatzteileVorbereitende Tätigkeiten:
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Aufstellen der Fahrräder vor der Werkstatt
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Überprüfen der defekten Fahrräder
Fahrradreparatur:
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Zweierteams/Einzelarbeit
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Auswählen der gewünschten Fahrräder
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Kleinreparaturen (Schlauch-/Reifenwechsel, Bremsen/Schaltungen einstellen, Laufräder zentrieren, Sättel/Griffe wechseln etc.) bei den am Wochenende vom IdA-Team bzw. einer auf dem Gelände des Workcamps weilenden türkischen Frauengruppe benutzten Fahrrädern
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Reinigen/Ölen der Fahrräder
Aufbau eines sogenannten Laufrades:
Ein IdA-TN erhielt die Aufgabe, ein Laufrad aus einem vorhandenen Rahmen und noch gebrauchsfähigen Ersatzteilen aufzubauen. Dieses außergewöhnliche und skurrile Bike könnte z.B. von Menschen benutzt werden, die noch nicht Fahrrad fahren können, dieses jedoch zukünftig lernen möchten.
Fahrradtour (14.15 – 16.15 Uhr):
Die zweite Workshop-Gruppe unternahm zusammen mit zwei ehemaligen IdA-TN eine Radtour in die südliche Region von Dösemealti. Ein kühlender Fahrtwind machte die erste Etappe, die über Feld- und Wiesenwege mit Blick auf die schneebedeckten Zweitausender des Taurusgebirges führte, trotz sommerlicher Temperaturen zu einem entspannenden Gemeinschaftserlebnis. Der Zwischenstopp an einem kleinen Bach brachte für die jugendlichen Biker vor allem für die strapazierten Füße die heiß ersehnte Erfrischung. Am Ende des zweiten Halts genossen die Tour-Teilnehmer/innen das vom Workshop-Leiter spendierte Eis und steuerten im Anschluss das Ziel Workcamp an. Rückblickend betrachtet war die Tour trotz anfänglicher Zweifel ob der hohen Temperaturen bei allen IdA-TN dann doch ein voller Erfolg.
Tag 2: 24.04.2012 (08.30 – 15.00 Uhr)
Vorbereitende Tätigkeiten:
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Aufstellen der Fahrräder vor der Werkstatt
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Überprüfen der defekten Fahrräder
Fahrradreparatur:
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Einzelarbeit
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Kleinreparaturen (Schlauch-/Reifenwechsel, Bremsen/Schaltungen einstellen, Laufrad zentrieren, Sättel/Griffe wechseln etc.)
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Reinigen/Ölen der Fahrräder
Erstellen einer Schrottskulptur:
Die IdA-TN mussten aus den nicht mehr zu verwendenden Ersatzteilen eine Schrottskulptur erstellen, die die Kreativität eines/r jeden Einzelnen herauskitzeln sollte. Dass diese Aufgabe für einige sehr schwer sein würde, war anfänglich so nicht zu erwarten. Je länger das Projekt andauerte, desto mehr Lust verspürten die beteiligten IdA-TN, ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen. So wurden zunächst zwei Teilskulpturen geschaffen, die erst mal keine Gemeinsamkeiten aufwiesen. Nicht nur feinmotorische Fähigkeiten waren hierbei gefordert, sondern auch Teamarbeit, sprich das Zusammenwirken einzelner Arbeitsabläufe mit gezielten Absprachen. Außerdem wurde in großem Maße das Durchhaltevermögen getestet wie bei einem realen Auftrag mit einem fixen Abgabetermin.
Erstellen eines deutsch-türkischen Bilderwörterheftes:
Kernaufgabe für zwei IdA-TN war, in den folgenden Tagen ein zweisprachiges Bildwörterheft herzustellen, das sowohl die wichtigsten Fahrradersatzteile, als auch Werkzeuge erklärt. Zunächst mussten Fotos gemacht und diese dann den entsprechenden Begriffen in Deutsch bzw. Türkisch zugeordnet werden. Dass auch türkische Einheimische so manchen Fachbegriff aus der Zweiradmechanik nicht wussten, war sehr überraschend, musste dann aber doch bei der Erstellung des hilfreichen Produktes so akzeptiert werden.
Tag 3: 25.04.2012 (08.30 – 14.00 Uhr)
Vorbereitende Tätigkeiten:
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Aufstellen der Fahrräder vor der Werkstatt
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Überprüfen der defekten Fahrräder
Fahrradreparatur:
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Einzelarbeit
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Kleinreparaturen (Schlauch-/Reifenwechsel, Bremsen/Schaltungen einstellen, Laufrad zentrieren, Sättel/Griffe wechseln etc.)
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Reinigen/Ölen der Fahrräder
Erstellen einer Schrottskulptur:
Fortsetzung der Schaffung einer Schrottskulptur. Die beiden Teilskulpturen wurden nach Rücksprache mit der Fahrradgruppe zu einem Produkt zusammengefügt und stellen im Endeffekt ein Schrottmännchen/-frauchen mit vielen typischen Fahrradaccessoires dar. Der endgültige Standort für die komplett aus alten Ersatzteilen zusammengebaute Skulptur wird irgendwo im Eingangsbereich der Fahrradwerkstatt sein.
Erstellen eines deutsch-türkischen Bilderwörterheftes:
Das Erstellen eines deutsch-türkischen Bilderwörterheftes war doch eine größere Herausforderung für die beiden IdA-TN, als zu Beginn gedacht, da die Arbeit am PC Fortgeschrittenenwissen voraussetzt und nicht einfach so mit der linken Hand zu machen ist. Formatierungsarbeiten und Recherchen standen vor dem eigentlichen Zusammenfügen der einzelnen Informationen zu einem Produkt. Das fertige Heftchen wird nicht nur als Handout an die aktuellen IdA-TN verteilt, sondern auch in der Fahrradwerkstatt in Form eines Aushangs für andere Gruppen nützlich sein.
Fahrradtour (14.00 – 15.45 Uhr):
Die zweite Tour mit der Workshop-Gruppe führte wie bereits die Woche zuvor über asphaltierte Straßen entlang des Taurusgebirges durch kleinere, für die Region markante, Dörfer Richtung Dösemealti. Einen gravierenden Unterschied gab es jedoch auf der ersten Etappe: es musste ein Plattfuß geflickt werden, was auch sehr gut gelang und die Weiterfahrt sicherte. Begegnungen mit der vorbeifahrenden Bevölkerung, die immer wieder nachfragte, was passiert sei und helfen wollte, machten auch diese Radtour zu einem angenehmen gruppendynamischen Erlebnis. Nachdem das erste Hauptziel, die einzige Fahrradwerkstatt von Dösemealti, angesteuert war, um dort einige wichtige Ersatzteile zu kaufen, ging die Weiterfahrt Richtung Baustelle IdA-Spielplatz, um den Stand der laufenden Arbeit der beiden Bauworkshops zu erkunden. Hier fand ein Fahrerwechsel statt, da einige den restlichen Weg aufgrund von Erschöpfung nicht mehr fahren wollten und ihre Fahrräder an TN des Bautrupps übergaben. Gegen 15.45 Uhr endete die Tour im Camp.
Tag 4: 26.04.2012 (08.30 – 13.30 Uhr)
Vorbereitende Tätigkeiten:
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Aufstellen der Fahrräder vor der Werkstatt
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Überprüfen der defekten Fahrräder
Fahrradreparatur:
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Einzelarbeit
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Kleinreparaturen (Schlauch-/Reifenwechsel, Bremsen/Schaltungen einstellen, Schaltzugwechsel etc.)
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Reinigen/Ölen der Fahrräder
Erstellen eines deutsch-türkischen Bilderwörterheftes:
Fortführung der Arbeiten am deutsch-türkischen Bilderwörterheft (Recherchieren bei Hamit Bey/Dateneingabe/Formatierung).
Fahrradtour (13.30 – 16.15 Uhr):
Die dritte Tour hatte als Ziel mit einer Gruppe von insgesamt 10 IdA-TN die Höhlen und das Naturschutzgebiet von Karein. Zunächst führte der Weg zum dortigen Museum, von dem aus die Biker den beschwerlichen Aufstieg zur Höhle wagten. Interessante Gesteinsformationen und viele kleine Inschriften in griechischer Schrift machten deren Besuch zu einem geheimnisvollen Erlebnis in eine andere fremde Welt. Der anschließende Kurztrip ins nahe gelegene Naturschutzgebiet mit seinem klaren Wasserkanal, großen Fischvorkommen, grasenden Schafsherden und die eine oder andere Schildkröte rundete den vierten Arbeitstag im Fahrradworkshop erst so richtig ab und erleichterte für so manchen TN die Heimfahrt vorbei an badenden einheimischen Kindern.
Tag 5: 27.04.2012 (08.30 – 12.00 Uhr)
Vorbereitende Tätigkeiten:
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Aufstellen der Fahrräder vor der Werkstatt
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Überprüfen der defekten Fahrräder
Fahrradreparatur:
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Team-/Einzelarbeit
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Kleinreparaturen (Schlauch-/Reifenwechsel, Bremsen/Schaltungen einstellen, Laufrad zentrieren, Sättel/Griffe wechseln etc.)
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Reinigen/Ölen der Fahrräder
Abschließende Arbeiten von den Vortagen und Auswahl der drei Fahrradbeauftragten für die folgenden zwei Wochen ohne Workshop-Leiter!
Weitere Berichte folgen…
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Dokumentationsworkshop mit Herr Lipp

Die Tagesberichte der Woche
13.04.2012 – Freitag


Es geht los! Der Abflug und die Ankunft Am Freitagmorgen trafen sich alle 33 Schüler der 8C-Klassen, die am IdA-Projekt teilnehmen, zu früher Stunde um 2:15 Uhr an der IGH. Per Bus ging es dann zum Frankfurter Flughafen. Dort angekommen, checkten sie an den Schaltern der Airline „SunExpress“ ein. Ohne Probleme wurde die Sicherheitsschleuse passiert und der Flieger startete pünktlich um 5:45 Uhr. Die Gruppe hatte einen ruhigen Flug nach Antalya. Nach 2 Stunden und 50 Minuten kamen alle Teilnehmer des IdA-Projektes am Flughafen von Antalya an. Nur der Zoll bereitete anfangs Schwierigkeiten bei einigen Schülern und deren Visum. Aber ein Telefonat mit Herrn Ergen dem Projektleiter klärte die Situation nach kurzer Zeit auf und alle konnten einreisen. Nach 45 minütiger Busfahrt kam die doch etwas erschöpfte Gruppe in der Anlage an. Die grüne Oase mit dem Haupthaus und den rundherum angeordneten Bungalows sollte von nun an für einen Monat Herberge für alle Teilnehmer des IdA-Projekts werden.
14.04.12 – Samstag


Wanderung zur Baustelle Am Samstag wanderten die IdA-Teilnehmer zum fünf Kilometer entfernten Dösemealti. Dort angekommen, besichtigten sie die Baustelle des deutsch-türkischen Freundschaftsparks. Die Baustellenbetreuer Jim Miller, Jörg Windmann und Jugs Cullen erklärten den Teilnehmern den Entwicklungsstand der Baustelle und die noch anstehenden Projekte. Spontan entwickelte sich im Anschluss ein deutsch-türkisches Fußballspiel zwischen den Jungen der IdA-Gruppe und den dort ansässigen türkischen Kindern. Die Wanderung und Besichtigung der Baustelle machte hungrig, deshalb organisierte Herr Ergen einen Mittagsnack mit einheimischen Spezialitäten in Dösemealti. Während des Essens begann es zu regnen, also beschlossen die Betreuer kurzerhand einen Shuttle-Service zur Anlage auf die Beine zu stellen.

15.04.2012 – Sonntag


Ein schöner Shopping-Tag in Antalya Wie in vergangenen Workshops wurden auch dieses Jahr für die IdA- Gruppe Ausflüge nach Antalya unternommen. Der erste Anfahrtspunkt war das Atatürk Denkmal vor den Toren der Stadt. Dort bot sich den Schülern eine überragende Aussicht über Antalya. Danach ging es ins „Özdilek Shopping-Center“ und gleich darauf an den malerischen Hafen von Antalya. Das Wetter war bei sonnigen 25 ° optimal und man konnte sich in den Gassen der Altstadt vergnügen. Ob Mädchen oder ob Junge, jede(r) hat eine Kleinigkeit für sich gekauft. Der Rekord bei den Mädchen lag bei acht vollen Tüten. Besonders beliebt waren einerseits bei den Mädchen gefälschte Taschen und anderseits bei den Jungen die klassischen Sportmarken wie Nike, Puma und Adidas. Aber auch der Hafen lud zum Verweilen und zum Fotografieren ein. Als der Tag zu Ende ging, wurden alle mit dem, von den Bürgermeistern zur Verfügung gestellten, Reisebus zur Anlage zurück gefahren. Dort erwartete die Gruppe ein wundervolles türkisches Buffet. Nach dem Abendessen wurden im Aufenthaltsraum die Schüler in die Workshops Küche, Dokumentation, Baustelle und Fahrrad eingeteilt.
16.04.2012 – Montag


Der erste Arbeitstag Alle Schüler und Schülerinnen mussten spätestens um 7:00 Uhr aufstehen, denn um 07:30 Uhr gab es ein reichhaltiges Frühstück. Dieses war speziell für den Baustellentrupp auch nötig, da jede Menge Arbeit wartete. Um 08:30 Uhr begannen dann pünktlich die Workshops. Im Dokumentationsworkshop wurde gemeinsam beschlossen, ein Sonntagsmagazin für alle IdA-Teilnehmer zu veröffentlichen. Arbeitsinhalte waren unter anderem: ein Logo entwerfen, ein Inhaltsverzeichnis schreiben, Fragebögen aufsetzen und vieles mehr. Schließlich wurde um 15:00 Uhr der erste Arbeitstag beendet. Alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen konnten sich danach in der Anlage und in der Sonne erholen.
17.04.2012 – Dienstag


Ein in voller Pool Wie am Tag zuvor starteten die Workshops um 08:30 Uhr, alle Schüler machten sich an die Arbeit. Passend zum Ende der Workshops, füllte sich langsam der Swimmingpool auf. Mit dem steigenden Wasser im Pool stieg auch die Laune der Teilnehmer. Bei 22 ° konnte man sich perfekt bräunen und von der Arbeit in den Workshops erholen. Trotz des kalten Wassers hatten alle Schüler einen riesen Spaß im Pool zu schwimmen. Als es um 18:30 Uhr Abendessen gab, wurde die IdA-Gruppe von den drei Bürgermeistern der Stadt Dösemealti besucht. Sie hielten eine Willkommensrede und die Rolle als Dolmetschers übernahm Herr Ergen mit Bravur.
18.04.2012 – Mittwoch


Eine Überraschung im Kuhstall Unverhofft kommt oft: Die Teilnehmer des Holz- und Dokumentationsworkshops staunten nicht schlecht über eine Nachricht von Hamit bey. Der Besitzer der Anlage verkündete die bevorstehende Geburt eines Kalbes im naheliegenden Bauernhof. Zusammen mit Hamit bey brachten die Schüler wenige Zeit später ein gesundes Kalb zur Welt. Teilweise legten sie sogar bei der Geburt selbst Hand an. Beim Anblick des Kalbes waren dann alle sehr gerührt. Auf jeden Fall war die Geburt ein Erlebnis, das den Teilnehmern sehr lange im Gedächtnis bleiben wird. Ansonsten war der Tag vom Winde verweht und die Doku-Gruppe hatte Mühe, alle Blätter beisammen zu halten.
19.04.2012 – Donnerstag


Die Dokumentationsgruppe zu Besuch auf der Baustelle Um Interviews mit den Baustellenleitern zu führen und den Fortschritt der Baustelle zu begutachten, machte sich die Doku-Gruppe auf den Weg zur Baustelle. Da diese vier Kilometer entfernt liegt, liehen sich alle Teilnehmer MTBs des Fahrradworkshops. Der Baustellenrundgang war sehr interessant für alle Beteiligten. Unter anderem wurden Bilder vom gegenüberliegenden Hochhaus geschossen. Das türkische Ordnungsamt war ebenfalls vor Ort, um nach dem Rechten zu sehen. Die Art und Weise einen Bagger zu reparieren war auch ungewöhnlich und sorgte für Aufsehen. Die Arbeiten am Kletterfelsen gingen gut voran, allerdings warten alle sehnsüchtig auf die Anlieferung der Holzstämme, um mit dem Bau des Holzklettergartens zu beginnen.

20.04.2012 – Freitag


Besuch auf dem Basar Am Freitag gingen die Workshops bereits um 13 Uhr zu Ende. Die Ida-Gruppe nutze die Zeit am Nachmittag, um den Basar von Dösemealti zu besuchen. Es gab unzählig viele Stände voller Obst, Gemüse, Kleidung und Spielzeug. Bei den Essenständen war eines der Highlights Honig in Waben. Mit der Erlaubnis von Herr Ergen kauften sich die Schüler 2 Entenküken um sie in der Anlage Großzuziehen.
21.04.2012-Samstag


Besuch in der Altstadt und im Wasserfallpark
Am Samstag besuchte die IdA-Gruppe zuerst die Altstadt und dann den Wasserfallpark. In Kleingruppen durften die Schüler die Altstadt von Antalya erkunden. Danach ging es in den Wasserfallpark, der mit spektakulären Wasserfällen aufwartete. Viele Aussichtsplätze eigneten sich, um ein paar tolle Bilder zu schießen. Aber auch die Eisverkäufer begeisterten die Schüler mit ihren Tricks nicht weniger stark. Alle hatten eine schöne Zeit und freuten sich auf das vorbereitete Abendessen von Hamit bey und seiner Familie.
22.04.2012-Sonntag


Ein sonniger Tag am Meer Am sonnigen Sonntag besuchte die IdA-Gruppe den Strand von Antalya. Das Wetter war angenehm warm und das Meerwasser erfrischend kühl. Nach der Entspannung in der Sonne folgte für die Teilnehmer wieder Anspannung im Freizeitpark in Antalya. Von ruhigen bis waghalsigen Fahrgeschäften hatte der Park alles zu bieten und jeder Schüler kam auf seine Kosten. Sichtlich ausgelastet erreichte die IdA-Gruppe die Anlage. Nach dem Abendessen wurden die Mitarbeiter der Woche geehrt und die neue Zusammensetzung der Workshop-Teams bekannt gegeben.
Fortsetzung folgt…
Weitere Berichte auf Workcamp 8 (April/Mai 2012)
Erstmals gab es Ende November 2011 eine öffentliche Abschlussveranstaltung einer IdA-Gruppe der Bauhütte Europa.
Einladungsschreiben
Die Einladung ins Kulturfenster Heidelberg fand großen Zuspruch und die Gruppe zeigte vor vielen Gästen das eigens einstudierte Theaterstück,
eine Diashow der besonderen Art und eine Powerpoint-Präsentation.
Thema des Theaterstückes waren verschiedene nachgestellte Szenen aus dem Workcamp.

Die besondere Diashow bestand aus pantomimischen Szenen des Workcamp-Alltags.

In der anschließenden Präsentation wurden, thematisch aufbereitet, Bilder und Texte aus Arbeit und Freizeit in der Türkei gezeigt.

Um das Ganze abzurunden, hatten die Teilnehmerinnen ein Buffet aus deutschen und türkischen Gerichten zubereitet.
Zum Schluss standen alle Beteiligten noch für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung.

Drittes Bauhüttenprojekt in Östersund / Schweden im Juni 2010
Die Termine für den dritten Auslandsaufenthalt sind inzwischen bekannt:
Am Montag, den 17.05.2010 sind wir von 9.00Uhr bis 15.00Uhr im Hochseilgarten Neckargemünd.
Vom Dienstag, den 18.05.2010 bis zum Freitag, den 21.05.2010 werden wir gemeinsame Gruppenaktivitäten durchführen.
Das Kooperationsland der dritten IdA-Phase ist Schweden, dort werden wir am Samstag, den 05.06.2010 hinfliegen. Es können 20 Teilnehmer/innen mitgehen. 14 davon kommen aus der achten Klasse der Heiligenbergschule in Heidelberg, die auch die Schülerfirma RAGAZZERIA betreibt.
Teilnehmen können junge Menschen ab 15 Jahre, die entweder arbeitslos sind oder sich in einer Abschlußklasse einer Haupt- oder Förderschule oder im Berufsvorbereitungsjahr sind.
Du bist an einer Teilnahme an diesem Projekte interessiert? Dann melde dich telefonisch bei Friederike Erbe unter 06221-180000 oder per Mail: f.erbe@jugendagentur-heidelberg.de .
Interview mit Janina Jung, Agentur für Arbeit Heidelberg – Wiesloch
Frau Jung arbeitet in der Agentur für Arbeit Heidelberg, Zweigstelle Wiesloch und kooperiert mit dem IdA Projekt Bauhütte Europa. Sie unterstützt und berät junge Menschen im Raum Wiesloch, die langzeitarbeitslos sind. Diese Personengruppe nennt sie im Interview ” Kunden”. Frau Jung war beim ersten Treffen der IdA-Kooperationspartner ( auch Experten genannt ) in Dösemealti, Türkei, Anfang November 2oo9 dabei. Sie konnte dabei sehr unmittelbar erleben, wie ein Auslandsworkcamp funktioniert.
1.) Was halten Sie prinzipiell von Auslandsaufenthalten mit benachteiligten Jugendlichen?
Ich halte sie für sehr gut, weil die Jugendlichen rauskommen aus ihrem persönlichen Umfeld, weg von Familie und Freunden. Sie bekommen die Möglichkeit, über den Tellerrand hinauszublicken, oft ist es ja in ihren Familien nicht möglich, ins Ausland zu fahren.
2.) Haben Sie bereits Erfahrungen mit Auslands-Arbeitsprojekten mit jugendlichen Arbeitslosen?
Nur durch die erste IdA- Gruppe.
3.) Inwiefern denken Sie, dass das IdA-Projekt den jugendlichen in ihrer beruflichen und persönlichen Zukunft weiterhelfen kann?
Ich finde, IdA hilft den Jugendlichen sehr gut weiter. Eine solche Gruppendynamik wie bei diesem Projekt habe ich bisher bei keinem anderen Projekt erlebt. Außerdem befinden sich die Jugendlichen im Ausland fernab von ihrer sonstigen Umgebung, wo sie sich, auch wenn sie es nicht merken, mit ihrem Leben beschäftigen müssen. Anstatt nur darüber zu reden, setzen sie nach dem Auslandsaufenthalt Vieles in die Tat um.
4.) Denken Sie, dass die Türkei und Schweden den Jugendlichen besondere Möglichkeiten und Eindrücke bieten, die ihnen andere Länder nicht bieten können?
Die Türkei auf jeden Fall, so ein Aufenthalt führt zum Abbau der Vorurteile. Die Jugendlichen sehen, dass die Türken dort auch nur ganz normale Menschen sind, wozu die Gastfreundschaft der Türken auf jeden Fall beiträgt. Zu Schweden hatten die Jugendlichen erst einmal keine Meinung, eher eine neutrale Vorstellung, bei der Türkei habe ich oftmals Abneigung beobachtet.
5.) Hat ihnen das Expertentreffen einen guten Einblick in das Projekt gegeben?
Ja, auf alle Fälle, so konnte ich alles einmal vor Ort sehen, zum Beispiel den Ablauf, die Umgebung und die Unterbringung. Es war sehr interessant zu sehen, was das Projekt bei den Teilnehmer/innen vor Ort bewirkt. Nun fällt es mir viel leichter, den Kunden den Inhalt und Sinn und Zweck des Projekts nahe zu bringen.
6.) Welche positiven Veränderungen konnten Sie bei den Jugendlichen, welche Sie betreuen und die das Projekt mitgemacht haben, feststellen?
Ich hatte ja nur einen Kunden, der das Projekt mitgemacht hat, aber bei ihm konnte ich feststellen, dass nun den Worten auch mal Taten folgen. Er hat sehr viel Energie mitgenommen, die immer noch anhält. Er versucht nun, sein Leben in die Hand zu nehmen, und es kommen auch viele Impulse von ihm selbst, nicht nur von mir.
15.10.2009 – 14.11.2009. Die erste IdA Gruppe aus Heidelberg reist nach Dösemealti: 11 Teilnehmer/innen und 3 Kinder werden an einem vierwöchigen Workcamp teilnehmen.

IDA Teilnehmer und Begleitpersonen

Die Koffer sind gepackt...es kann losgehen !
13 Fahrräder sind auch dabei, damit die Gruppe vor Ort ohne Auto mobil sein wird.

13 Räder, gut verpackt auf dem Weg nach Dösemealti
Auf dem Programm stehen handwerkliche Arbeiten ( Baubeginn eines deutsch-türkischen Spielplatzes ), Catering, Aufbau eines internetgeführten Informationssystems über Dösemealti und Antalya für die künftigen IdA- Teilnehmer/innen.
31.10.2009 – 4.11.2009: Das erste Expertentreffen der IdA Projektpartner findet in Dösemealti statt. Teilnehmen werden Vertreter/innen des JobCenter Heidelberg, der Agentur für Arbeit Heidelberg, von Schulen aus Heidelberg und der Region und von Beschäftigungs- und beruflichen Bildungsträgern aus Heidelberg sowie der schwedische Projektpartner SERUS EK.
31.10.2009 – 13.11.2009: eine 12 köpfige Schülergruppe der Schülerfirma RAGAZZERIA stößt zum IdA- Workcamp dazu. Es sind Schüler/innen der 8. Klasse der Hauptschule “Heiligenbergschule Heidelberg”. Die gesamte Klasse soll nächstes Jahr, wenn sie in der Neunten sind, an einem vierwöchigen IdA – Workcamp teilnehmen. Die Hälfte der Klasse testet nun für 14 Tage, ob so was funktionieren kann…..Die Jugendlichen finanzieren sich ihren Aufenthalt selbst, da sie noch nicht als IdA Teilnehmer/innen akzeptiert sind ( leider…..).
Das Geld hat sich die Schülerfirma erwirtschaftet über den Verkauf von sizilianischem Olivenöl, Orangen, selbstgemachter Marmelade und über Catering für Vereinsfeste. Nun soll der “türkische” Markt erkundet werden: Die Jugendlichen arbeiten bei der Olivenernte mit, werden beim Expertentreffen von IdA das Catering übernehmen und werden auch in türkischen Betrieben hospitieren.

Die RAGGAZERIA beim Cateringeinsatz...sie wird auch die Versorgung des Expertentreffens übernehmen.






